Tri-Clubhaus
Training

Hitzetraining

Gezielte Anpassung an Wärme über Plasmavolumen, Schweißrate und Thermoregulation — relevant für heiße Wettkämpfe wie Frankfurt, Lanzarote, Kona oder Tallinn.

Hitzetraining löst messbare physiologische Anpassungen aus:

- Erhöhtes Plasmavolumen (mehr Blutvolumen, besseres Herz-Schlagvolumen, niedrigerer HF-Drift)

- Höhere und früher einsetzende Schweißrate mit gleichzeitig sinkendem Natriumverlust

- Effizientere Thermoregulation und niedrigere Kerntemperatur bei gleicher Belastung

- Spürbar geringere gefühlte Anstrengung bei Wettkämpfen im Sommer

Frequenz und Dauer: Damit überhaupt eine Anpassung einsetzt, brauchst du typischerweise mindestens 4 aufeinanderfolgende Tage Hitzebelastung, sinnvoll sind 7–14 Einheiten in 2 Wochen. Eine Einheit: 30–60 Min in warmer Umgebung (28–35 °C) — z. B. Sauna direkt nach dem Training, Indoor-Trainer ohne Ventilator, Lauf mit zusätzlicher Kleidung.

Garmin nutzt 22 °C als Schwelle, ab der Hitzeakklimatisation in den Trainingsdaten erfasst wird.

Relevant vor heißen Rennen wie Ironman Frankfurt, Lanzarote, Kona oder Tallinn — die Akklimatisation sollte rechtzeitig vor dem Rennen abgeschlossen sein, idealerweise mit 2–3 Tagen Erholung dazwischen.

Wichtig: Intensität klar reduzieren, Flüssigkeit und Elektrolyte engmaschig nachführen.

Beispiel
10–14 Tage vor Frankfurt: 7–10 Einheiten 45 Min Easy-Rolle bei 28–30 °C, danach 10 Min Sauna.
Passendes Tool
Wichtige Parameter
Verwandte Begriffe